Meine.große. Leidenschaft. Das.Rösten.

…ist mehr als helle Bohnen in einen heißen Ofen werfen und warten bis sie schwarz werden. Das Rösten ist eine Philosophie, eine Kunst, ein Gefühl, ein Handwerk. 

Nachdem mein Studium gescheitert ist, habe ich schnelle gemerkt, dass ich am liebsten mit den Händen arbeite. Ich bin ein Autodidakt. Ich bringe mir Dinge am liebsten selbst bei. Lehrbücher und stundenlanges Auswendiglernen sind nichts für mich. Ich informiere mich lieber selbst und brenne für die Dinge, die mich wirklich interessieren und nicht für Themen, die mir irgendwelche klugen Menschen vorgeben. 

Es kommt also nicht von ungefähr, dass mich das Rösthandwerk immer mehr in seinen Bann gezogen hat. Für mich ist das Rösten viel mehr als ein mechanisches Handwerk (auch wenn es ohne ein bisschen technische Unterstützung natürlich nicht geht. Das Rösten ist eine Mischung aus Gefühl und Erfahrung, aus Experimentierfreude und Konsistenz, aus Neugierde und Stabilität. Für mich bedeutet Röster zu sein, Kaffeebohnen verstehen zu lernen, auf der Suche nach besonderen Aromen aufmerksam zu bleiben und mit meiner Röstung Emotionen in die Tasse zu bringen.  

Auch wenn Rösten in Deutschland kein Lehrberuf ist, muss man es natürlich trotzdem lernen und die technischen Komponenten beherrschen, die zum Kaffeerösten genauso dazu gehören, wie Intuition und langjährige Erfahrung. Die Arbeit eines Rösters fängt damit an nicht einfach Kaffee im Internet zu bestellen, sondern sich Gedanken, Maßstäbe und Geschmacksvisionen zu machen, nach denen die Rohware ausgewählt wird. Denn die Wahl der Kaffeebohne ist ausschlaggebend für das Potenzial, die Qualität und letztendlich den Geschmack des Kaffees. Viele Faktoren können den Röstvorgang beeinflussen – Temperatur, Luft, Drehzahl, Dauer und Vieles mehr. Dabei können kleine Temperaturabweichungen oder wenige Sekunden schon einen entscheidenden Unterschied machen. Und genau für diese Unterscheidung braucht ein Röster die obengenannten Fähigkeiten. 

Ich liebe das Rösten, weil die Möglichkeiten unendlich sind. Weil es immer ein Rantasten und Ausprobieren ist. Weil Rösten „Learning-by-Doing“ und „Hands-on“ bedeutet. Weil Rösten die Sinne und die Wahrnehmung schult. Weil Rösten im Moment stattfindet. Und weil Rösten mehr kann als schwarze, verbrannte Plörre. 

Du willst mehr übers Rösten erfahren, komm vorbei und überzeug Dich selbst!

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